Українська та зарубіжна поезія

Вірші на українській мові







Gleichmuth

O wie wohl ist der daran,

Der da kann

Sich begeistern,

Seine Feindin Sorge meistern,

Ist bei Glucke trotzig nicht,

Zag im Leiden,

Der behalt in Leid und Freuden

Ein Gesicht!

Lacht das Gluck, er denkt bei sich:

Hute dich!

Sonnenscheinen

Kehrt sich bald in Regenweinen.

Heute da auf stillem Meer

Schiffe laufen,

Morgen sieht man sie ersaufen

Ungefahr.

Tobt das Gluck, ihn trifft es nit:

Sein Gemuth

Felsengleiche

Weichet nie, wird niemals weiche.

Er sitzt allzeit klippenfest,

Ob das Sausen,

Ob das tolle Nordenbrausen

Auf ihn blast.

Lab den Fels besturmen sehr

Wind und Meer.

Sturm und Wellen

Mussen stets zurucke prellen.

Es steht seiner Wurzeln Erz

Unverletzet;

Nur sein Auben wird benetzet,

Nicht das Herz.

Tugend ist das rechte Gluck,

Das zuruck

Nimmer weichet,

Gluck und Ungluck wohl abgleichet.

Grobmuth sich selbst Alles ist,

Wohnet innen,

Macht, dab du mit Stand der Sinnen

Glucklich bist.

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Gleichmuth - SIGISMUND VON BIRKEN