Українська та зарубіжна поезія

Вірші на українській мові

Am Ufer

Die Welt verstummt, dein Blut erklingt; in seinen hellen Abgrund sinkt der ferne Tag, er schaudert nicht; die Glut umschlingt […]

Sieg

Nun haben wir den schwersten Kampf gerungen im heiligen Krieg um unser Reich der Einheit, als heib wir rangen mit […]

Suhne

Erwachen endlich denn die Tone wieder, die mir so dumpf und schwer im Herzen schliefen? O steigt empor aus euren […]

Ein bengalisches Licht

Seht, das Dunkel scheint zu bluhen! Ja, die trube Nacht errotet; und die Finsternisse totet sacht ein schmachtendes Ergluhen. Nebel, […]

Die stille Stadt

Liegt eine Stadt im Tale, ein blasser Tag vergeht; es wird nicht lange dauern mehr, bis weder Mond noch Sterne, […]

Im Regen

Es stimmt zu mir, es ist ein sinnreich Wetter; mein Nacken trieft, denn Baum und Borke triefen. Die Tropfen klatschen […]

Venus Natura

Durch einen menschenleeren Garten irrend geriet ich an ein Pfauenpaar; der Pfau stand mit gespreiztem Rad vor seiner Frau, die […]

Tiefe Gefahr

Wie bewegte Himmelreiche suchten mich die klaren Quellen deiner Blicke aufzuhellen. Und mir tauchte aus den Wellen meine Unschuld auf: […]

Kramerseelen

O wie sie lieben! wie sie mabvoll bleiben! nur ja den lieben Nachsten nicht bereichern! Wie sie gewissenhaft Tauschhandel treiben […]

Spruche vom Gluck

Gluck ist Gabe; rechte nicht um fremde Habe, Richter mit dem Bettelstabe! Gieb und vergieb von Herzen gern, das ist […]

Druckende Luft

Der Himmel dunkelte noch immer; ich fuhlte tief bis in mein Zimmer der fahlen Wolken vollen Schob. Die Esche druben […]

Leises Lied

In einem stillen Garten An eines Brunens Schacht, Wie wollt’ ich gerne warten Die lange graue Nacht! Viel helle Lilien […]

Madchenfruhling

Aprilwind. Alle Knospen sind schon aufgesprossen; rings spriebt der Grund. Und sein Mund bleibt verschlossen? – Maisonnenregen. Alle Blumen langen, […]

Mannesbangen

Du mubt nicht meinen, ich hatte Furcht vor dir. Nur wenn du mit deinen scheuen Augen Gluck begehrst und mir […]

Novemberfahrt

Ja lacht nur, lacht, am Strabenrand ihr pelzvermummten Gaffer! Uns hat aus harterm Lehm gebrannt der Wein – und Weiber-Schaffer. […]

Die Heimkehr

Der Seemann kommt vom Krieg zuruck, so sacht; verbrannt so sehr, verstaubt so sehr – “Wo kommst du, armer Seemann, […]

Stiller Gang

Der Abend graut; Herbstfeuer brennen. Über den Stoppeln geht der Rauch entzwei. Kaum ist mein Weg noch zu erkennen. Bald […]

Orientalisches Potpourri

Gestern Nachmittag, meine braune Geliebte, die du nach Ruhm begehrst vor allen Frauen deines Volkes, sab ich in einem Treibhaus, […]

Ruhe

Nach Verlaine Auf die Nachricht vom Tode des Dichters Ein grober schwarzer Traum legt sich auf mein Leben; Alles wird […]

Zweierlei Treiben

“Dir selbst entrinnen: wohin und wie? Kommst nie von hinnen, zum Ziele nie. .Lab dich doch gehen, lab dich treiben; […]

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