Українська та зарубіжна поезія

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Bauersleut im Kunstlerhaus

Es soan zwa alte Bauersleut’
In d’Weanstadt einikamma,
A Vetta thut s’ voll Freundlikeit,
Wo’s z’ schaun gibt, mit hinnahma.

Der Schlankel oba der hat’s a
Gar faustdick hinter ‘n Uhren
Und hat sich amal mit do zwa
Ins Kunstlerhaus verluren.

So tappen da von Saal zu Saal,
Doch soan s’ no kaum im zweiten,
So fangt do Bau’rin mit amal
Zun winken an und deuten.

“Ui jegerl, Monna, schaugt’s af d’Seit!
Des nehmts an d’Seel’n sunst Schoden!
Do hangen g’molne Weiberleut’,
Do trog’n am Leib koan’ Foden!

“I bin doch selber a a Wei’
Und woab mi net zun fossen
Und woab nit, wo mer da dabei
Sollt’ seine Augen lossen!”

Der Bauer stolpert neben ihr
Hinein ins nachste Zimmer,
Er halt’t ‘n Huat vor d’Augen fur,
Denn d’Sach wird allwal schlimmer.

“Mei,” sagt er “‘s is a Sund’ und Schond’,
Dos siecht jo wohl a jeda,
Doch kimmt ‘leicht ‘s Molen ohne G’wond
Halt billiger; net, Vetta?”

Da wird die Bau’rin wild und schreit:
“No dos mocht’ Gott verhuten!
Dos war do rechte Sporsomkeit,
Do sollt’ mer doch vabieten!

Und bin i hitzten a gleich olt,
I lieb’ mi so nit molen
Und nit in Guten, nit in G’wolt!
Mer durft’ mi dafur zohlen!

“Dab i vor oa’m sollt’ so hinstehn,
Dos war’ a Untafanga!” –
“Na,” sagt der Baua, “lob nur gehn!
‘s wird’s koana si valanga!”

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Bauersleut im Kunstlerhaus - LUDWIG ANZENGRUBER