Українська та зарубіжна поезія

Вірші на українській мові

Trubes Wetter

Es ist ein stiller Regentag, So weich, so ernst, und doch so klar, Wo durch den Dammer brechen mag Die […]

Die Mitgift

Ich ging am grunen Berge hin, Wo sich der Weih im Äther wiegt Und reisemud der Sonnenstrahl Ausruhend auf der […]

Doppelgleichnis

O ein Glocklein klingelt mir fruh und spat Silbernen Schalles in die Seele herein, Zart wie ein Luftlied, welches von […]

Abendlied

Augen, meine lieben Fensterlein, Gebt mir schon so lange holden Schein, Lasset freundlich Bild um Bild herein: Einmal werdet ihr […]

Alte Weisen

Mir glanzen die Augen Wie der Himmel so klar; Heran und voruber, Du schlanker Husar! Heran und voruber Und wieder […]

Gewitter im Mai

In Bluten schwamm das Fruhlingsland, Es wogte weiss in schwuler Ruh; Der dunkle feuchte Himmel band Mir schwer die feuchten […]

Die Zeit geht nicht

Die Zeit geht nicht, sie stehet still, Wir ziehen durch sie hin; Sie ist ein Karavanserai, Wir sind die Pilger […]

Sommernacht

Es wallt das Korn weit in die Runde Und wie ein Meer dehnt es sich aus; Doch liegt auf seinem […]

Lied vom Schuft

Ein armer Teufel ist der Schuft, Er weiss, es kennt ihn jedes Kind, Er wandelt wie ein Traumender, Wo unverdorbne […]

Die Entschwundene

Es war ein heitres goldnes Jahr, Nun rauscht das Laub im Sande, Und als es noch im Knospen war, Da […]

Der Taugenichts

Die ersten Veilchen waren schon Erwacht im stillen Tal; Ein Bettelpack stellt’ seinen Thron Ins Feld zum ersten Mal. Der […]

Tagelied

Du willst dich freventlich emanzipieren Und aufstehn wider mich mit keckem Sinn, Ein rotes Mutzlein und die Zugel fuhren, Du […]

Vaterlandische Sonette

Die schweizerische Nationalitat Die Sprache ist das teure Jugendland, Darin die Volker wachsen und gedeihen, Das Mutterhaus, wonach sie sehnend […]

Der Schongeist

“O welch ein Duften, Rosalinde! Im blutenuberfullten Tal! Durch das Gewolk, zerstreut vom Winde, Bricht brennend rot der Abendstrahl; Wie […]

Der Kirchenbesuch

Wie ein Fischlein in dem Garn Hat der Dom mich eingefangen, Und da bin ich festgebannt, Warum bin ich dreingegangen? […]

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