Українська та зарубіжна поезія

Вірші на українській мові

Das Weinjahr

Rustet die Kelter, die Kufen und Tonnen, Denn es vergluhet ein seltenes Jahr! Schon naht der Herbst und es glastet […]

Rosenwacht

Im Glase bluht ein frischer Rosenstrauss, Daneben webt ein Junglingsleben aus; Ins Zimmer bricht der volle Abendglanz Welch schones Bild […]

Wieder vorwarts!

Berghinan vom kuhlen Grund Durch den Wald zum Felsenknauf Haucht des Fruhlings holder Mund, Tausend Augen tun sich auf. Sachte […]

Am Himmelfahrtstage 1846

Ausgestorben scheint die Stadt, Weil, was sich des Lebens freut Und den Bund mit ihm erneut, Sich hinaus begeben hat […]

Am Brunnen

Wie strahlet ihr im Morgenschein, Du rosig Kind, der Blutenbaum Und dieser Brunnen, frisch und rein – Ein schonres Kleeblatt […]

Siehst Du den Stern

Siehst Du den Stern im fernsten Blau, der schimmerernd fast erbleicht? Sein Licht braucht eine Ewigkeit, bis es dein Aug’ […]

In der Stadt

1 Wo sich drei Gassen kreuzen, krumm und enge, Drei Zuge wallen plotzlich sich entgegen Und schlingen sich, gehemmt auf […]

Aroleid

Im Wallis liegt ein stiller Ort, Geheissen Aroleid; Es seufzt ein Gram im Namen fort Seit lang entschwundner Zeit. Ein […]

Erster Schnee

Wie nun alles stirbt und endet Und das letzte Lindenblatt Mud sich an die Erde wendet In die warme Ruhestatt, […]

Ich furcht’ nit Gespenster

Ich furcht nit Gespenster, Keine Hexen und Feen, Und lieb’s, in ihre tiefen Gluhaugen zu sehn. Am Wald in dem […]

Land im Herbste

Die alte Heimat seh’ ich wieder, Gehullt in herbstlich feuchten Duft; Er traufelt von den Baumen nieder, Und weithin dammert […]

Der Waadtlander Schild

An der Brucke zu Lausanne Hangt der Wappenschild von Waadt, Darauf “Vaterland und Freiheit” Froh das Volk geschrieben hat. Erzgegossen […]

Unter Sternen

Wende dich, du kleiner Stern, Erde! wo ich lebe, Dass mein Aug’, der Sonne fern, Sternenwarts sich hebe! Heilig ist […]

Bergfruhling

Der Lenz ist da, die Lauine fallt, Sie rollt mit Tosen und Sausen ins Tal; Ich hab’ mein Huttlein daneben […]

Trubes Wetter

Es ist ein stiller Regentag, So weich, so ernst, und doch so klar, Wo durch den Dammer brechen mag Die […]

Die Mitgift

Ich ging am grunen Berge hin, Wo sich der Weih im Äther wiegt Und reisemud der Sonnenstrahl Ausruhend auf der […]

Doppelgleichnis

O ein Glocklein klingelt mir fruh und spat Silbernen Schalles in die Seele herein, Zart wie ein Luftlied, welches von […]

Abendlied

Augen, meine lieben Fensterlein, Gebt mir schon so lange holden Schein, Lasset freundlich Bild um Bild herein: Einmal werdet ihr […]

Alte Weisen

Mir glanzen die Augen Wie der Himmel so klar; Heran und voruber, Du schlanker Husar! Heran und voruber Und wieder […]

Gewitter im Mai

In Bluten schwamm das Fruhlingsland, Es wogte weiss in schwuler Ruh; Der dunkle feuchte Himmel band Mir schwer die feuchten […]

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