Українська та зарубіжна поезія

Вірші на українській мові

Die Macht der Musik

An einem Maitag, weit von Haus, Lag ich im Fenster schon hinaus Des Morgens fruh um viere. Still traumt die […]

Herbst

Astern bluhen schon im Garten, Schwacher trifft der Sonnenpfeil. Blumen, die den Tod erwarten Durch des Frostes Henkerbeil. Brauner dunkelt […]

Fur und fur

Im ersten matten Dammer thront Der blasse, klare Morgenmond. Den Himmel farbt ein kuhles Blau, Der Wind knipst Perlen ab […]

Die Musik kommt

Klingkling, bumbum und tschingdada, zieht im Triumph der Perserschah? Und um die Ecke brausend bricht’s wie Tubaton des Weltgerichts, voran […]

Begrabnis

Wenn letzter Donner fern verrollt Nach dunkler Sommerstunde: Schon winkt ein erstes Wolkengold Dem regensatten Grunde: Die Sonne kubt die […]

An Heinrich von Kleist

Du Herrlicher! Nur einen Sommertag, nur einen hellen Sommertag hindurch verlasse deines Himmels goldnen Saal, und weil’ als hoher Gast […]

Das Haupt des heiligen Johannes

Dei gratia Domina, Wiebke Pogwisch, Abbatissa, Thront auf ihrem Furstenstuhle Vor dem adligen Konvent. Heilwig Qualen, Mette Tynen, Abel Rantzow, […]

Durch die Nacht

Zuweilen mach ich durch meine einsame Gegend Einen Nachtspaziergang. Am Tag begegn’ ich zwar auch selten einem Menschen In meinen […]

Bruder Liederlich

Die Feder am Strohhut in Spiel und Gefahren, Halli. Nie lernt’ ich im Leben fasten, noch sparen, Hallo. Der Dirne […]

Four in hand

Vorne vier nickende Pferdekopfe, Neben mir zwei blonde Madchenzopfe, Hinten der Groom mit wichtigen Mienen, An den Radern Gebell. In […]

Abschied vom Leben

Ins halb schon tote Herz, ins alte, gruben Noch einmal Vogelsang und Sommerranken. Wie blau der Himmel; welch ein lustig […]

Aus der Kinderzeit

In alten Briefen sab ich heut’ vergraben, Als einer plotzlich in die Hand mir fiel, Auf dem die Jahresziffer mich […]

Ich liebe dich

Vier adlige Rosse voran unserm Wagen, wir wohnen im Schlosse in stolzem Behagen. Die Fruhlichterwellen und nachtens der Blitz, was […]

Tod in ahren

Im Weizenfeld, in Korn und Mohn, liegt ein Soldat, unaufgefunden, zwei Tage schon, zwei Nachte schon, mit schweren Wunden, unverbunden, […]

An Otto Julius Bierbaum

Otto Julius, frischester Dragonerlieutenant, Mit den roten Backen, mit dem weichen Schnurrbart, Mit der machtigen Dichterstirn, mit groben, klugen Augen, […]

Über ein Knicktor gelehnt

Über das Knicktor mich lehnend, Pendelt lassig mein Stock In den ubereinandergelegten Handen. So dicht stehn mir die nachsten Ähren […]

Am Strande

Der lange Junitag war heib gewesen. Ich sab im Garten einer Fischerhutte, Wo schlicht auf Beeten, zierlich eingerahmt Von Muscheln, […]

Marztag

Wolkenschatten fliehen uber Felder, Blau umdunstet stehen ferne Walder. Kraniche, die hoch die Luft durchpflugen, Kommen schreiend an in Wanderzugen. […]

Der Abend sinkt

Ich sehne mich, am Schlub der Dissonanzen, Die auch den sommerhellsten Tag verschneien, Nach frohen Stunden endlich, burdefreien, Um hinter […]

Betrunken

Ich sitze zwischen Mine und Stine, Den hellblonden hubschen Friesenmadchen, Und trinke Grog. Die Mutter ging schlafen. Geht Mine hinaus, […]

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